Pfarrer und Familie


Drei Jahre Pfarrer in Schwarzenberg und Bieselsberg
  – eine Zwischenbilanz im Mai 2007 -
 
Um es gleich auf den Punkt zu bringen:
Uns (als Pfarrfamilie) gefällt es gut hier in Schwarzenberg
und Bieselsberg.
Daran sind nicht zuletzt Sie „schuld“, denn Sie haben uns hier
herzlich willkommen geheißen und uns von Anfang an
als einen von Ihnen akzeptiert.
Herzlich sind wir als „Reigschmeckte“ bei unserem Einzug 2004
empfangen worden. Gerne erinnern wir uns an den ersten Gottesdienst
in Bieselsberg, die herzlichen Lieder vom Chor Wegweiser und die ermutigenden Worte von den Ortsvorstehern und den Kollegen.
Unvergessen ist die Investitur im März 2006, ein fröhliches Fest mit vielen Helfern, die diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis werden ließen.
 Wie viele Hände ich an diesem Tag geschüttelt habe, weiß ich nicht,
aber sie kamen von Herzen und haben uns gezeigt, dass wir hier gut aufgehoben sind.
Dieser Eindruck hat sich bis heute gehalten und verfestigt. In vielen Gesprächen bei Hausbesuchen und in verschiedenen Kreisen habe ich die Vielfalt und den Reichtum unserer Kirchengemeinden kennen gelernt, und ich bin dankbar für all die Offenheit und das Vertrauen, das mir immer wieder entgegengebracht wird. Gerne bin ich als Pfarrer hier und ich bin überzeugt, dass Gott noch einiges mit unseren Gemeinden vor hat.
Wir sind auf einem guten gemeinsamen Weg, auf dem sicher noch einiges vor uns liegt und ich wünsche mir und der Gemeinde dazu einen langen Atem und die Kraft des Glaubens.
Bei alledem gilt es das richtige Maß zu finden. Als Pfarrer steht man oft im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Es ist schön, wenn dieses Engagement geschätzt wird, aber  der Pfarrer ist nicht das Wichtigste in der Gemeinde. Der wahre Schatz sind die vielen Menschen, die sich mit Ihren Gaben und Ihrer Zeit in der Gemeindearbeit einbringen.
Wer sich einsetzt, der setzt sich auch aus! Als Pfarrer macht man Fehler und lebt – wie wir alle – von Gottes Barmherzigkeit und Vergebung.
„Wo gehobelt wird, da fallet Späne“, so sagt es ein weises Sprichwort.
Bei den vielfältigen Aufgaben kann man leider nie allen Anforderungen und Wünschen gerecht werden. Hier bitte ich die Gemeinden um Verständnis und ermutige immer wieder dazu, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Es ist allemal besser miteinander als übereinander zu schwätzen.
Dankbar bin ich für die gute Zusammenarbeit mit den bisherigen Kirchengemeinderäten und ich blicke zuversichtlich auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit dem neuen Gremium.
Herzlichen Dank an alle, die uns in unserem Dienst immer wieder ermutigen durch die vielen kleinen Zeichen der Wertschätzung.
Vielen Dank, dass sie für uns als Pfarrfamilie beten 
und so unsere Arbeit mittragen und unterstützen.  

Norbert und Sonja Graf mit Annika, Laura und Lisa
 
 
 
 Pfarramt.Schwarzenberg-Bieselsberg@dont-want-spam.elk-wue.de